Schnarchen – es nervt und ist ungesund

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Sie schnarchen und leiden unter wenig erholsamen Schlaf? Auch Ihr Bettnachbar beschwert sich über nächtliche Ruhestörung? Die häufigste Ursache für Schnarchen ist ein Zurückgleiten des Unterkiefers.

Das passiert besonders dann, wenn Sie tief und entspannt schlafen. Wenn der Unterkiefer zurückgleitet, fällt auch die Zunge zurück. Der Mund wird geöffnet und die Zunge sowie das Gaumenzäpfchen schwingen im Luftstrom und erzeugen das Schnarchgeräusch. Neben der Belästigung Ihrer Mitmenschen ist das Schnarchen auch ungesund. Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, vermehrte Infektionen des Rachens und Halses sowie Bluthochdruck können die Folgen sein. Durch den Einsatz einer Schnarcherschiene können Sie dem entgegenwirken.

Schnarcherschienen verhindern das Zurückgleiten des Unterkiefers und der Zunge, im Fachjargon heißen sie Unterkieferprotrusionsschiene (UPS). Durch das Tragen einer Schnarcherschiene wird die Einengung des Rachenraums verringert, die Atemwege werden im Schlaf mechanisch offen gehalten und der Atemwegswiderstand nimmt ab. Sie finden wieder ruhigen und erholsamen Schlaf.

Eine andere Ursache für Schnarchen kann das Schlafapnoe-Syndrom (SAS) sein. Dabei kommt es  zu einer Verengung des Atemweges und Atembehinderungen bis hin zu Atemaussetzern. Zur Untersuchung, ob eine Schlafapnoe vorliegt, wird ein Schlafdiagnostikscreening durch Fachärzte für HNO bzw. Pneumologen oder Neurologen durchgeführt. Das Screening zeichnet u.a. die Atemströmung, Atemgeräusche, Atembewegung des Brustkorbes und Herzfrequenz während des Schlafes zu Hause auf. In Fällen eines auffälligen Screenings wird der Patient in ein Schlaflabor eingewiesen. Dort wird weiter abgeklärt bzw. eine Behandlung eingeleitet und hinsichtlich der Effektivität kontrolliert. Bei Patienten mit einem leichten bis mittelgradigen Schlafapnoe-Syndrom kann auch eine Schnarcherschiene helfen.

 
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