Achtung Bakterienalarm! Die unliebsame Plage „Plaque“

Sie kleben auf der Zunge, den Zähnen und wuseln durch den Mund: Unzählige Bakterien. Werden Sie nicht gründlich entfernt, vermehren sie sich ungehindert. Daraus entsteht Zahnbelag (Plaque) und später Zahnstein. Bester Nährboden für Karies und Parodontitis.

 

plaqueIn unserem Mund leben mehrere Hundert Arten Mikroorganismen, die die Zunge, Zähne und die gesamte Mundhöhle bevölkern. Das ist prinzipiell wichtig, denn sie stärken unsere Immunabwehr und schützen. Gefährlich fürs orale Gleichgewicht wird es allerdings dann, wenn sie sich beispielsweise durch mangelnde Mundhygiene zu drastisch vermehren. Es bildet sich zunächst Zahnbelag und es können erste Gase und damit Mundgeruch entstehen.

 

Genau betrachtet besteht Plaque aus verschiedenen Schichten, die sich aus unterschiedlichen Substanzen zusammensetzen. Sie entwickelt sich vor allem dort, wo Zähne nicht optimal gereinigt werden können, weil die Zahnbürste nicht alle Ecken und Winkel erreicht. Die einfachste, vorstellbare Form der Plaque sind Essensreste, die auf den Zähnen haften.

Je nach Eigenschaften unterscheidet man weiche von harter Plaque, etwa Zahnstein. Darüber hinaus unterteilen Experten weiter in supragingivale (über dem Zahnfleisch liegende) und subgingivale (unter dem Zahnfleischrand liegende) Plaque. An den Stellen mangelnder Reinigung entwickelt sich im Laufe der Zeit durch Einlagerung von Mineralsalzen aus dem Speichel aus der weichen Form die harte Plaque.

Egal ob hart oder weich: Jede Art von Plaque ist mit Bakterien besiedelt und bietet einen idealen Nährboden für die weitere Vermehrung – Risiko-Alarm für das Auftreten von Karies, Zahnfleischentzündung (Gingivitis) und Parodontitis!

Wer schlau ist, beugt daher richtig vor: Die gründliche Entfernung aller Formen der Plaque ist die ideale Alternative gegen unliebsame Erkrankungen an Zähnen und Zahnfleisch; optimierte Pflege Zuhause plus regelmäßige professionelle Prophylaxe beim Zahnarzt.

 
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